Die Nahkampfspange der Wehrmacht: Geschichte, Merkmale und historische Einordnung

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Die Nahkampfspange der Wehrmacht: Geschichte, Merkmale und historische Einordnung

Von Christian von Eicke, Experte für zeitgeschichtliche Militaria und deutschen Kampfabzeichen

Die Nahkampfspange (NKS) gehört zu den geschichtlich interessantesten und aus Sammlersicht gefragtesten Kampfabzeichen der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Sie wurde am 25. November 1942 durch Adolf Hitler gestiftet, um den harten und verlustreichen Einsatz der Frontsoldaten im direkten Kampf Mann gegen Mann zu würdigen. Sie war bei Soldaten und Zivilisten gleichermaßen hoch angesehen.

Wenn Sie eine Nahkampfspange verkaufen oder den Wert einer Nahkampfspange bestimmen lassen möchten, bietet Ihnen dieser Leitfaden eine fundierte Übersicht über die Entstehung, den geschichtlichen Hintergrund, die Verleihungsbedingungen sowie die Vielzahl an Original-Varianten.

Hintergrund und Entstehung der Nahkampfspange

Mit dem Fortschreiten des Krieges ab 1941, insbesondere an der Ostfront, wandelte sich die Kriegsführung fundamental. War der Krieg anfangs noch durch schnelle Bewegungen und raumgreifende Operationen geprägt (Blitzkrieg), änderte sich der Alltag der Soldaten ab 1941 zunehmend zum erbitterten Graben-, Häuser-, Orts- und Waldkampf.

Da bestehende Auszeichnungen wie das Infanterie-Sturmabzeichen oft schon nach den ersten Einsätzen verliehen wurden, suchte die Führung nach einer Auszeichnung, die die wiederholte, dauerhafte Bewährung im härtesten Fronteinsatz honorierte. Die Nahkampfspange schloss diese Lücke als sichtbares Zeichen für das Überleben im härtesten Infanteriekampf.

Verleihungsvoraussetzungen: What zeichnete einen Nahkampftag aus?

Im Gegensatz zu anderen Auszeichnungen wurde mit der Nahkampfspange nicht das bloße Überleben unter feindlichem Feuer honoriert, sondern der aktive, unmittelbare Kampf Mann gegen Mann. Die offizielle Stiftungsverordnung definierte die Verleihung als Anerkennung für Soldaten, die sich „mit der blanken Waffe und Nahkampfmitteln“ oder ganz allgemein „mit der Waffe in der Hand“ im direkten Aufeinandertreffen bewährt hatten.

Für die Anrechnung eines Nahkampftages war der Typ der genutzten Waffe zweitrangig: Alle Handwaffen – von der Pistole und Maschinenpistole über den Karabiner bis hin zu Handgranaten, Feldspaten oder dem Seitengewehr – waren eingeschlossen. Ausschlaggebend war, dass der Soldat dem Gegner so nahe war, dass er die Entscheidung im direkten Nahbereich erzwingen musste. Als Nahkampftage galten alle Kampftage, an denen der Kämpfer Gelegenheit fand, „das Weiße im Auge des Feindes“ zu sehen.

Typische Situationen für die Anrechnung eines Nahkampftages:

  • Die Teilnahme an Stoß- und Spähtrupps
  • Der Einsatz im infanteristischen Großangriff
  • Graben- und Häuserkämpfe
  • Das Stürmen einer feindlichen Stellung, der Einbruch in die feindliche Linie oder das Abwehren eines direkten feindlichen Infanterieangriffs

Obwohl die Auszeichnung in der Praxis meist an Angehörige klassischer Infanterieverbände ging, stand sie Soldaten aller Dienstgrade und Truppengattungen des Heeres, der Waffen-SS und der Luftwaffe offen. Jeder Soldat, der infanteristisch eingesetzt war und die Teilnahme an der entsprechenden Zahl an Nahkampftagen nachweisen konnte, war verleihungsberechtigt – wobei man bei Angehörigen der Luftwaffe nicht von infanteristischem Kampf, sondern vom Erdkampf sprach.

Die drei Verleihungsstufen der Nahkampfspange

Die Verleihung war an eine feste Anzahl von „Nahkampftagen“ gebunden. Diese wurden im Soldbuch des Soldaten eingetragen oder teilweise in separate Listen eingetragen und vom Einheitsführer unterschrieben.

Die goldene Nahkampfspange genoss unter den Frontsoldaten oft ein höheres Ansehen als das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Ein Ritterkreuz konnte sich ein militärischer Führer auch am Schreibtisch verdienen – die Nahkampfspange musste erkämpft werden. Der Frontsoldat wusste, was das Durchstehen von 50 Nahkampftagen bedeutete. Die goldene Stufe wurde häufig von Hitler persönlich überreicht und war ab 1944 automatisch mit der Verleihung des Deutschen Kreuzes in Gold verbunden.

Historische Verleihungszeremonien der Gold-Stufe:

Die offizielle Vergabe der Nahkampfspange in Gold begann im Spätsommer 1944. Die allererste Verleihungszeremonie fand am 27. August 1944 im Führerhauptquartier (FHQ) statt. Dort überreichte Adolf Hitler die Auszeichnung persönlich an die ersten 14 Soldaten von Heer und Waffen-SS. Nur wenige Tage später, am 5. September 1944, folgte am selben Ort die zweite persönliche Übergabe durch Hitler.

Im Herbst wechselte die Zuständigkeit für die großen Zeremonien primär zu Heinrich Himmler. Am 23. Oktober 1944 übergab er im Führerhauptquartier die Spange an eine Gruppe von 7 Empfängern. Nur vier Tage später, am 27. Oktober 1944, reiste Himmler in den Raum Ulm, um eine weitere Gruppe von Frontsoldaten auszuzeichnen.

Die historisch größte und bedeutendste Zeremonie fand am 12. Dezember 1944 im Rathaussaal in Ulm statt. In seiner Funktion als Befehlshaber des Ersatzheeres verlieh Heinrich Himmler die Goldstufe an 83 Soldaten gleichzeitig.

Im letzten Kriegsjahr wurden geordnete Sammeltermine aufgrund der militärischen Lage immer schwieriger. Am 16. Februar 1945führte Himmler in Bernau bei Berlin noch eine Zeremonie für 16 Empfänger durch. Die letzte große dokumentierte Übergabe abseits von Einzelfällen fand am 10. März 1945 statt: Hier übernahm Generaloberst Heinz Guderian die Auszeichnung direkt an der Front im Rahmen eines Truppenbesuchs. Danach brach das Transportsystem zusammen, sodass spätere Verleihungen nur noch dezentral in den Schützengräben oder postum per Feldpost stattfanden.

Design, Material und Herstellermerkmale von Originalen

Das Design der Nahkampfspange stammt von dem Berliner Künstler und Grafiker Wilhelm Ernst Peekhaus, dessen Signatur „FEC. W.E. PEEKHAUS BERLIN“ auf der Rückseite der meisten Spangen zu finden ist. Dabei steht „FEC.“ für das lateinische „Fecit“ (gefertigt von). Bei der Bestimmung von Originalen spielen die spezifischen Designdetails und herstellerspezifischen Werkzeugspuren eine entscheidende Rolle.

  • Vorderseite: Eine horizontale, manchmal leicht gewölbte Spange (ca. 9,7 cm breit, 2,6 cm hoch). Im Zentrum befindet sich ein quadratisches Schild mit einer gekreuzten Stielhandgranate und einem Seitengewehr (Bajonett), beides Symbole für den Nahkampf, flankiert von Eichenlaub. Darüber ein Hoheitsadler mit ausgebreiteten Schwingen, nach rechts blickend. In den Klauen hält er ein auf der Spitze stehendes Hakenkreuz. Vom quadratischen Mittelteil zeigen seitlich nach links und rechts jeweils vier Eichenblätter, im Hintergrund der Blätter laufen Strahlen nach oben und unten.
  • Rückseite: Die Rückseite ist flach und besitzt eine waagerechte Nadel. Die Tragenadel bzw. auch Nadelbock und Nadelhaken wurden aus Eisen oder Buntmetall gefertigt. Nadelbock und Nadelhaken können mitgeprägt, aufgelötet oder eingequetscht sein. Die Nadel kann massiv oder gekehlt geprägt sein.

Mythos Buntmetall: Aus welchen Materialien bestehen originale Nahkampfspangen?

Grundsätzlich sind originale Nahkampfspangen immer aus Zink gefertigt. Aufgrund von Fehlern in einigen älteren Katalogen und deren Weiterverbreitung hält sich aber immer noch der Irrglaube, es gäbe reguläre Nahkampfspangen aus Buntmetall. Dem ist definitiv nicht so.

Es gibt nur drei seltene Ausnahmen von dieser Regel:

  1. Die Goldene Nahkampfspange in der Präsentationsausführung von Juncker.
  2. Eine sehr seltene Variante der Firma Gebrüder Wegerhoff, Lüdenscheid (GWL) in Aluminium (bisher nur wenige Exemplare in Bronze und Silber bekannt).
  3. Eine ganz späte, auf Stoff gedruckte Variante.

Frühe Nahkampfspangen wurden vor dem Bronzieren, Versilbern oder Vergolden erst verkupfert (Trennschicht). Auf dieser Verkupferung hält sich die Oberflächenbeschichtung deutlich besser als auf dem nackten Zink wie bei späteren Stücken. Wenn sich die Oberflächenbeschichtung bei diesen Spangen etwas abreibt, sieht es darunter kupferfarben aus und nicht silbern wie bei Nahkampfspangen ohne Kupfer-Trennschicht. Aus diesem Grund und wegen der deutlich schöneren Oberflächenveredelung werden diese frühen Zink-Spangen manchmal fälschlich für Buntmetallspangen gehalten.

Das eingequetschte Plättchen ist immer aus geschwärztem bzw. dunkel getöntem Eisenblech (magnetisch) gefertigt. Einzige Ausnahme sind die Spangen der Firma Juncker: Hier ist das Plättchen aus Cupal (kupferplattiertes Aluminium) gefertigt und nicht magnetisch. Von der Firma Steinhauer & Lück, Lüdenscheid, gibt es eine seltene Variante mit mitgeprägtem Plättchen – hier ist die gesamte Spange aus Zink.

Bekannte Original-Hersteller (Varianten):

Bekannte Hersteller wie die Firmen C.E. Juncker (Berlin), Friedrich Linden, Lüdenscheid (FLL), die Arbeitsgemeinschaft Metall und Kunststoffe, Gablonz (A.G.M.u.K.), Gebrüder Wegerhoff, Lüdenscheid (GWL), Steinhauer & Lück, Lüdenscheid und Deschler & Sohn (München) nutzten jeweils eigene Prägewerkzeuge, Nadelböcke und Scharniersysteme, die heute eine zeitliche und qualitative Zuordnung ermöglichen.

Kopien, Fälschungen und Erkennungsmerkmale für Sammler

Da die Nahkampfspange zu den gefragtesten und gleichzeitig am häufigsten gefälschten Auszeichnungen des Zweiten Weltkrieges gehört, ist für Sammler höchste Vorsicht geboten. Der Markt reicht von einfachen, leicht erkennbaren „Bleiguss“-Kopien, meist aus den 1990er Jahren aus Osteuropa, bis hin zu hochgefährlichen, aktuellen Fälschungen aus Deutschland (Mikroguss).

Um ein Original zuverlässig identifizieren zu können, sollten Sammler auf folgende Punkte achten:

  • Das Material: Wie im Abschnitt zuvor beschrieben, bestehen fast alle Originale aus Zink. Buntmetall-Varianten existieren nicht. Eine angebliche Nahkampfspange aus Messing oder Tombak ist immer eine Fälschung.
  • Prägequalität und Details: Originale wurden mit tonnenschweren Pressen geprägt. Die Kanten, das Eichenlaub und insbesondere die feinen Details des Hoheitsadlers (Gefieder und Kopf) müssen scharf geprägt und klar definiert sein. Fälschungen zeigen hier oft verwaschene, unscharfe Konturen oder Bläschen auf der Oberfläche (Gusslunken), die von einem unsauberen Gussverfahren stammen.
  • Das rückseitige Plättchen: Das kleine, rechteckige Plättchen im Zentrum muss bei fast allen Herstellern (außer Juncker und Steinhauer & Lück) aus magnetischem Eisenblech bestehen. Zudem muss es fest in die dafür vorgesehenen Führungsrillen eingequetscht (und nicht geklebt) sein. Wackelt das Plättchen untypisch oder schaut Klebstoff an den Rändern hervor, ist Vorsicht geboten. Auch die Kanten und Ecken dieses Plättchens müssen gleichmäßig und sauber bearbeitet sein.
  • Nadelbock und Haken: Die Scharniere und Haken der Rückseite waren bei den Originalherstellern standardisiert. Jede Firma (z. B. Juncker oder FLL) nutzte ganz spezifische, unverkennbare Formen. Weicht das Nadelsystem grundlegend von den bekannten Mustern des auf der Spange geprägten Herstellerlogos ab, handelt es sich meist um eine Fälschung.

Nahkampfspange Wert: Marktwert und preisbestimmende Faktoren

Der finanzielle und sammlerische Wert einer Nahkampfspange wird auf dem Militaria-Markt durch mehrere Faktoren bestimmt. Neben der Verleihungsstufe spielen vor allem der Erhaltungszustand, die Seltenheit des jeweiligen Herstellers sowie das Vorhandensein von zugehörigen Dokumenten (Besitzzeugnis, Soldbuch), Trägerfotos etc. eine entscheidende Rolle.

  • Bronze (I. Stufe): Als die am häufigsten verliehene Stufe bildet sie den Einstieg für Sammler. Zustand, insbesondere der Bronzierung, und Hersteller bestimmen den Preis. Gut erhaltene Stücke mit noch schöner Originallackierung liegen um 400,- €. Seltene Hersteller-Varianten (wie z. B. GWL) oder überdurchschnittliche Erhaltungen erzielen Preise bis 1.000,- €.
  • Silber (II. Stufe): Da Silberstufen deutlich seltener vergeben wurden als Bronze, liegt ihr Marktwert spürbar höher. Auch hier ist die Erhaltung entscheidend. Häufig ist gerade die Versilberung schlecht erhalten (vergangen), eine Folge der ungünstigen Materialverträglichkeit von Zink und der Versilberung. Die Spangen wirken dadurch grau und stumpf. Stücke, bei denen die Versilberung noch strahlend oder frostig erhalten ist, befinden sich im Bereich von über 1.000,- €, „graue“ Spangen im Bereich um 500,- €.
  • Gold (III. Stufe): Die goldene Nahkampfspange gehört zu den teuersten und exklusivsten Kampfabzeichnungen der Wehrmacht. Aufgrund der extrem geringen Verleihungszahl (nur rund 600 Stücke) tauchen Originale nur sehr selten auf. Ihr Wert bewegt sich im mittleren vierstelligen Bereich. Eine besondere Ausnahme bildet hier die sogenannte Präsentationsspange. Diese ist aus vergoldetem Buntmetall gefertigt, das Plättchen ist nicht eingequetscht, sondern mit einer Niete befestigt und auf der Rückseite befindet sich mittig ein Traghaken zum Fixieren an der Uniform. Daher wird diese besondere Spange auch als „Häkchenspange“ bezeichnet. Hier liegt der Preis bei ca. 20.000,- €.
  • Der Einfluss von Nachlässen und Urkunden: Den höchsten Wert besitzen Nahkampfspangen, wenn sie als „Konvolut“ erhalten geblieben sind. Liegt das originale Besitzzeugnis vor, ist die Verleihung im Soldbuch oder Wehrpass des Soldaten eingetragen oder existieren Fotos des Trägers mit der Spange, erhöht dies den Wert im Vergleich to einer anonymen Einzelspange teilweise deutlich.

Wertmindernde Faktoren bei der Bestimmung:

  • Fehlendes oder loses Rücken-Plättchen: Fehlt dieses Plättchen komplett, führt dies to einem deutlichen Wertverlust von oft 30 bis 50 Prozent.
  • Beschädigungen am Nadelsystem: Ein abgebrochener Nadelhaken, ein repariertes Scharnier oder eine ersetzte, nicht zeitgenössische Tragenadel reduzieren den Marktwert eines ansonsten schönen Stücks meist um die Hälfte.
  • Zinkfraß und starke Korrosion: Die weiße, pulverförmige Korrosion (Zinkpest) zerstört die Metallstruktur unaufhaltsam. Solche Stücke büßen den Großteil ihres materiellen Wertes ein.
  • Vollständiges Vergehen der Oberflächenveredelung: Wenn eine Nahkampfspange optisch nur noch wie ein graues Zinkstück aussieht, erzielt sie nur noch ca. 60% des Preises eines perfekt veredelten Stücks.
  • Nachträgliche Reinigung, Aufwertung und Reparaturen: Versuche, eine graue Zinkspange durch chemische Reinigung, Polieren oder gar das nachträgliche Auftragen von neuer Farbe aufzuwerten, machen das Stück für Sammler zum Teil fast unverkäuflich.

Der rechtliche Rahmen: Was man beim Umgang mit der Spange wissen sollte

Da die Nahkampfspange im Zentrum ein verbotenes Symbol, das Hakenkreuz, trägt, bewegt man sich beim Kauf, Verkauf oder Besitz in Deutschland in einem sensiblen juristischen Bereich. Das Strafgesetzbuch (StGB) setzt hier die Grenzen.

Grundsätzlich gilt: Der private Besitz, das Sammeln aus historischem Interesse oder auch der An- und Verkauf sind in Deutschland legal. Der Gesetzgeber schützt das historische Sammeln über die sogenannten Ausnahmeregelungen im § 86 Abs. 4 StGB – solange die Stücke der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Wissenschaft oder der historischen Forschung dienen.

Ein wichtiger Point ist das deutsche Ordensgesetz von 1957. Es verbietet das Tragen von Originalen mit Hakenkreuz in der Öffentlichkeit. Um Kriegsveteranen dennoch das Tragen ihrer Auszeichnungen to ermöglichen, wurden ab 1957 offiziell erlaubte, „entnazifizierte“ Nachfertigungen produziert. Bei diesen sogenannten 57er-Versionen der Nahkampfspange wurde das Hakenkreuz einfach weggelassen. Diese Nachkriegsstücke bilden heute unter Sammlern ein beliebtes Spezialgebiet.

Ankauf durch Militaria Berlin: So unkompliziert ist der Ablauf

Wer eine originale Nahkampfspange, eine komplette Sammlung oder einen militärhistorischen Nachlass verkaufen möchte, steht oft vor der Frage, welcher Partner dafür der richtige ist. Bei Militaria-Berlin haben wir den gesamten Prozess so einfach, transparent und sicher wie möglich gestaltet.

Der Ablauf läuft in drei einfachen Schritten ab:

  1. Die Erstbewertung per Foto: Für eine erste, unverbindliche Einschätzung müssen Sie nicht extra zu uns reisen. Es genügt, uns ein paar scharfe Fotos der Vorder- und Rückseite des Stücks sowie eventueller Herstellermarkierungen zukommen zu lassen – entweder per E-Mail oder ganz unkompliziert und schnell direkt per WhatsApp. Unsere Experten prüfen die Aufnahmen umgehend und völlig kostenlos für Sie.
  2. Unverbindliches und transparentes Kaufangebot: Auf Basis der von Ihnen übermittelten Fotos ermitteln wir den exakten Marktwert. Sie erhalten von uns zeitnah ein faires und absolut unverbindliches Kaufangebot, das sich an den aktuellen Preisen des internationalen Militariamarktes orientiert. Dabei fließen Faktoren wie der Erhaltungszustand und die Seltenheit des jeweiligen Herstellers direkt in unsere Kalkulation ein, sodass Sie garantiert den bestmöglichen Preis für Ihr Stück erzielen.
  3. Sofortige und risikolose Auszahlung: Sind wir uns über den Preis einig, erfolgt die Auszahlung sofort und ohne Verzögerung – entweder als Sofortüberweisung, via PayPal, per Nachnahme oder in bar bei einem persönlichen Besuch oder Treffen.

Warum wir beim Ankauf die beste Wahl sind:

  • Spezialisiertes Expertenwissen: Wir beschäftigen uns täglich und seit vielen Jahren intensiv mit der wissenschaftlichen Bestimmung und Katalogisierung von Orden und Ehrenzeichen. Wo Laien oder allgemeine Antiquitätenhändler oft nur raten können, erkennen wir herstellerspezifische Details und Werkzeugspuren sofort. Sie erhalten bei uns eine fundierte Expertise, auf die Sie sich verlassen können.
  • Höchstpreise durch weltweites Netzwerk: Als eines der führenden deutschen Fachgeschäfte im Bereich der militärischen Antiquitäten verfügen wir über einen riesigen, internationalen Kundenstamm und beste Kontakte to den besten Sammlern weltweit. Da wir die Stücke direkt an Endkunden verkaufen, können wir Ihnen Preise bieten, die weit über dem Durchschnitt liegen.
  • Diskrete Abwicklung: Ein Verkauf von historischen Erbstücken oder Nachlässen ist Vertrauenssache. Wir garantieren Ihnen eine absolut diskrete, seriöse und ehrliche Abwicklung. Unsere zahlreichen, durchweg positiven Kundenbewertungen im Netz zeigen, dass wir für eine verlässliche Partnerschaft stehen.
  • Rechtssicherheit: Wir kennen die gesetzlichen Vorgaben (§§ 86, 86a StGB) genau. Wenn Sie uns ein Stück überlassen, müssen Sie sich um rechtliche Fallstricke beim Anbieten oder Zeigen verbotener Symbole keinerlei Sorgen machen – wir übernehmen die Verantwortung und die vorschriftsmäßige Abwicklung.

FAQ – Häufige Fragen zur Nahkampfspange der Wehrmacht

Gibt es originale Nahkampfspangen aus Buntmetall?
Nein. Regulär verliehene originale Nahkampfspangen wurden ausnahmslos aus Zink gefertigt. Einzige Ausnahmen sind die extrem seltene Aluminium-Variante der Firma GWL sowie die vergoldete Präsentationsstufe („Häkchenspange“) der Firma Juncker. Spangen aus Messing oder Tombak sind moderne Fälschungen.

Woran erkenne ich eine gefälschte Nahkampfspange?
Originale wurden geprägt und besitzen scharfe Details am Eichenlaub und Adlerkopf. Fälschungen entstehen oft im Gussverfahren und weisen unsaubere Konturen, fehlende magnetische Eigenschaften des rückseitigen Plättchens oder kleine Luftbläschen (Gusslunken) auf der Oberfläche auf.

Wie viel ist eine Nahkampfspange in Gold wert?
Da die goldene Stufe (III. Stufe) nur rund 600 Mal verliehen wurde, erzielen gut erhaltene Originale heute Preise im mittleren vierstelligen Bereich. Die extrem seltene Präsentationsausführung („Häkchenspange“) von Juncker kann Sammlerwerte von rund 20.000,- € erreichen.

Kontaktieren Sie uns – Schnell, diskret und unverbindlich

Wenn Sie eine Nahkampfspange oder andere historische Sammlungsstücke bewerten lassen oder verkaufen möchten, können Sie uns auf folgenden Wegen direkt kontaktieren:

  • Per WhatsApp (Schnellste Fotobewertung): Senden Sie uns einfach ein paar scharfe Fotos der Vorder- und Rückseite direkt an unsere Mobilnummer. Unser Expertenteam antwortet Ihnen in der Regel noch am selben Tag.
  • Per E-Mail: Schicken Sie uns Ihre Anfrage und Bilddateien ganz klassisch per E-Mail. Falls vorhanden, können Sie uns hierbei auch direkt Details zur Herkunft oder to Begleitdokumenten (wie Soldbüchern) mitsenden.
  • Per Telefon: Für ein persönliches Vorabgespräch oder Fragen zum genauen Ablauf erreichen Sie uns unter unserer Rufnummer.
  • Persönlicher Termin vor Ort: Nach vorheriger Absprache begrüßen wir Sie auch gerne to einer diskreten Begutachtung in unseren Geschäftsräumen in Oranienburg bei Berlin.

Egal für welchen Weg Sie sich entscheiden: Ihre Anfrage wird absolut vertraulich behandelt, und unsere erste Einschätzung bleibt für Sie to jeder Zeit vollkommen kostenlos. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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