Allgemeines-Sturmabzeichen, Rudlf Karneth, Gablonz (Zink)
Artikelnummer:
5567-sold1
140,00 €
Allgemeines-Sturmabzeiche. Das Abzeichen aus versilberten Zink. Sehr guter, leicht getragener Zustand. Mit noch schöner Versilberung und Patina. Wie immer ohne Hersteller Markierung, aber eine bekannte Variante der Firma Rudolf Karneth aus Gablonz. Siehe GCA-Datenbank. Mit typischen, eingequetschten Nadelsystem.
Das Allgemeine Sturmabzeichen (ASA)
Das Allgemeine Sturmabzeichen (ASA) zählt zu den bekanntesten deutschen Kampfauszeichnungen des Zweiten Weltkriegs. Die Auszeichnung wurde am 1. Juni 1940 durch den Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Walther von Brauchitsch, gestiftet. Zuvor gab es bereits das Infanterie-Sturmabzeichen (für die klassische und motorisierte Infanterie) und das Panzerkampfabzeichen (für Panzerbesatzungen). Soldaten anderer Truppengattungen, die direkt an vorderster Front kämpften und an Sturmangriffen beteiligt waren, blieben bis dahin unberücksichtigt. Diese Lücke schloss das Allgemeine Sturmabzeichen. Es wurde daher umgangssprachlich oft auch als „Sturmabzeichen für Unterstützungs- und Sondertruppen“ bezeichnet.
Das Allgemeine Sturmabzeichen (ASA) zählt zu den bekanntesten deutschen Kampfauszeichnungen des Zweiten Weltkriegs. Die Auszeichnung wurde am 1. Juni 1940 durch den Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Walther von Brauchitsch, gestiftet. Zuvor gab es bereits das Infanterie-Sturmabzeichen (für die klassische und motorisierte Infanterie) und das Panzerkampfabzeichen (für Panzerbesatzungen). Soldaten anderer Truppengattungen, die direkt an vorderster Front kämpften und an Sturmangriffen beteiligt waren, blieben bis dahin unberücksichtigt. Diese Lücke schloss das Allgemeine Sturmabzeichen. Es wurde daher umgangssprachlich oft auch als „Sturmabzeichen für Unterstützungs- und Sondertruppen“ bezeichnet.
Wer erhielt das Abzeichen?
Die Auszeichnung richtete sich an Soldaten, die nicht den Infanterie- oder Panzerverbänden angehörten, aber dennoch im direkten Erdkampf standen. Typische Empfänger waren Angehörige der Sturmartillerie, der Pioniere und der Panzerjäger. Auch Angehörige der Waffen-SS, die diese Kriterien erfüllten, konnten mit dem ASA ausgezeichnet werden.
Die Auszeichnung richtete sich an Soldaten, die nicht den Infanterie- oder Panzerverbänden angehörten, aber dennoch im direkten Erdkampf standen. Typische Empfänger waren Angehörige der Sturmartillerie, der Pioniere und der Panzerjäger. Auch Angehörige der Waffen-SS, die diese Kriterien erfüllten, konnten mit dem ASA ausgezeichnet werden.
Die Verleihungsbedingungen
An die Verleihung wurden strenge Bedingungen geknüpft. Der Soldat musste:
An die Verleihung wurden strenge Bedingungen geknüpft. Der Soldat musste:
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- An mindestens drei Sturmangriffen beteiligt gewesen sein.
- Diese Angriffe mussten an drei verschiedenen Kampftagen stattfinden.
- Als Angriff zählte das Vordringen mit der Waffe in der Hand in die gegnerische Hauptkampflinie unter feindlichem Feuer.
Symbolik und Gestaltung
Das Design der Auszeichnung stammt von dem Berliner Bildhauer und Künstler Wilhelm Ernst Peekhaus:
Das Design der Auszeichnung stammt von dem Berliner Bildhauer und Künstler Wilhelm Ernst Peekhaus:
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- Stielhandgranate und Seitengewehr: Die beiden gekreuzten Waffen im Zentrum des Abzeichens symbolisieren den harten, unbarmherzigen Nahkampf und den Sturmangriff Mann gegen Mann – ähnlich wie bei der später gestifteten Nahkampfspange.
- Der Eichenlaubkranz: Ein traditionelles militärisches Symbol, das den Rahmen des Abzeichens bildet und für Tapferkeit, Standhaftigkeit und Sieg steht.
- Der Hoheitsadler: Das obere Drittel des Abzeichens beherrscht ein nach links blickender Hoheitsadler mit nach unten gesenkten Flügeln, der in den Klauen ein auf der Spitze stehendes Hakenkreuz hält – als Symbol für das Heer bzw. für das Deutsche Reich.
Das Abzeichen wurde meist aus Feinzink oder Buntmetall gefertigt, es gibt aber auch seltene Varianten aus Cupal oder Eisen. Es wurde mit einer vertikalen Nadel, in sehr seltenen Fällen auch mit einer Schraubscheibe, auf der linken Brustseite der Uniform getragen. Es gibt eine große Zahl an Herstellern und Varianten dieses Abzeichens.
Die höheren Stufen (ab 1943)
Mit zunehmender Dauer des Krieges wurden Erweiterungen des ursprünglichen Ordens nötig. Da viele Soldaten weit mehr als drei Sturmangriffe absolvierten, reichte die ursprüngliche Auszeichnung bald nicht mehr aus. Am 22. Juni 1943 wurden daher vier höhere Stufen als Erweiterung der ursprünglichen Stiftung eingeführt. Diese Abzeichen werden als Sturmabzeichen mit Einsatzzahlen bezeichnet, um den fortlaufenden Fronteinsatz zu würdigen:
Mit zunehmender Dauer des Krieges wurden Erweiterungen des ursprünglichen Ordens nötig. Da viele Soldaten weit mehr als drei Sturmangriffe absolvierten, reichte die ursprüngliche Auszeichnung bald nicht mehr aus. Am 22. Juni 1943 wurden daher vier höhere Stufen als Erweiterung der ursprünglichen Stiftung eingeführt. Diese Abzeichen werden als Sturmabzeichen mit Einsatzzahlen bezeichnet, um den fortlaufenden Fronteinsatz zu würdigen:
- Ohne Einsatzzahl: Für drei Sturmtage
- 2. Stufe, Einsatzzahl 25: Für 25 Sturmtage
- 3. Stufe, Einsatzzahl 50: Für 50 Sturmtage
- 4. Stufe, Einsatzzahl 75: Für 75 Sturmtage
- 5. Stufe, Einsatzzahl 100: Für 100 Sturmtage
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